Die Zwei-Pferde-Tretmühle ist kein Ausstellungsstück, das an einem Ort steht – sie reist zu Veranstaltungen in der ganzen Region. Damit das möglich ist, haben unsere Vereinsmitglieder die Mühle für den mobilen Einsatz umgebaut: Der originale Holzrahmen wurde durch einen stabilen Stahlrahmen ersetzt, der das Gewicht beim Anheben und auf der Fahrt sicher trägt.

Das Prinzip: anheben, unterfahren, absetzen
Zum Verladen brauchen wir weder Kran noch Stapler. An den vier Ecken der Mühle sitzen Kurbelwinden, sogenannte Stockwinden. Mit ihnen wird die Mühle Stück für Stück angehoben – ganz ähnlich wie ein Wechselaufbau bei einem Lkw.
- Die vier Stockwinden werden an den Ecken angesetzt und gleichmäßig hochgekurbelt, bis die Mühle frei steht und hoch genug ist.
- Der Anhänger wird rückwärts unter die angehobene Mühle rangiert.
- Die Winden werden wieder heruntergekurbelt, bis die Mühle sicher auf der Ladefläche aufliegt.
- Die Mühle wird für die Fahrt gesichert – und los geht die Reise.
Am Veranstaltungsort läuft alles in umgekehrter Reihenfolge: Mühle anheben, Anhänger herausziehen, Mühle absetzen. Danach werden Rampe, Bremse und das jeweilige Modul – zum Beispiel das Heugebläse – aufgebaut. Die Module reisen dabei separat auf einem eigenen Fahrzeug.
Worauf es beim Transport ankommt
- Reisebereit wiegt die Mühle rund 2,3 Tonnen. Anhänger und Zugfahrzeug müssen entsprechend ausgelegt sein.
- Die Ladefläche des Anhängers muss mindestens 2 × 4 Meter groß sein.
- Beim Anheben und Absenken wird an allen vier Winden gleichmäßig gekurbelt, damit die Mühle nicht verkantet.
- Verladen ist Teamarbeit: Mehrere Helfer bedienen die Winden, eine Person rangiert den Anhänger.
Transport auf einen Blick
- Gewicht reisebereit: ca. 2,3 t
- Anhänger: Ladefläche mind. 2 × 4 m
- Hebetechnik: 4 Kurbelwinden (Stockwinden)
- Rahmen: Stahl, ersetzt den originalen Holzrahmen
- Module: werden separat transportiert
